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Der Dobermann - ein Gebrauchs- und Familienhund?

Die Grundstimmung des Dobermanns:


- intelligent                     - anhänglich
- treu                             - hoch sensibel

- kinderliebend                - wachsam

- verschmust                  - sehr temperamentvoll
- lauffreudig                    - arbeitsfreudig
- personenbezogen        - charakter- und willensstark


Der Dobermann ist in der Familie sehr anhänglich, treu, verschmust, sehr sensibel und kinderliebend. Der Dobermann braucht eine feste Bezugsperson, seinen Herrn.

Er wird sich innerhalb der Familie ein Mitglied aussuchen. Wer dies sein wird, entscheidet ausschließlich der Hund. Diesem gehört die volle Aufmerksamkeit und Treue, wann immer er seinen Herrn sieht. Die restlichen Familienmitglieder wird er auch lieben und beschützen, denn sie gehören zu seinem Rudel.

Grundsätzlich sollte man Kinder nie mit einem Hund alleine lassen, egal welche Rasse. Beim Dobermann herrscht seine Hierarchie. Er bestimmt, wie sich diese zusammensetzt.

In der Familie braucht der Dobermann einen "Platz der Ruhe", wo er sich zurückziehen kann, sich wohl fühlt und hier nicht gestört wird. Der Dobermann ist kein Zwingerhund! Die Einsamkeit wäre für den Dobermann nur sehr schwer zu ertragen. Welche Auswirkungen eine Zwingerhaltung auf einen Dobermann hat, ist nicht einzuschätzen.

Von mehr als 400 Hunderassen weltweit, wurden in Deutschland nur 9 Rassen das Prädikat "Gebrauchshund" zuerkannt.

Der Dobermann hat einen ausgeprägten Lauftrieb. Er benötigt viel Bewegung um ausgeglichen und zufrieden zu sein. Eine Stunde gemütlich Spaziergehen am Tag reicht leider nicht aus. Durch seine Lernfähigkeit, seine Intelligenz und ungebremste Power ist der Dobermann der ideale Hund für den Hundesport oder als Reitbegleithund, eben ein Gebrauchshund, der gerne arbeiten bzw. trainieren möchte.

Leider gibt es immer wieder Menschen, die diese edle Rasse benutzen, um ihre eigene  Persönlichkeit hevorzuheben oder zu stärken. Der Dobermann ist kein "Kampfhund".

Der Dobermann ist kein Hund für unsichere oder in der Hundeerziehung unerfahrene Menschen.

Der Dobermann braucht eine konsequente, aber liebevolle Erziehung, keine Schläge oder andere Aggressionen ihm gegenüber. Solche Menschen wird der Dobermann niemals als seinen Herrn akzeptieren!

Der Dobermann hat hohe Ansprüche an seinen Herrn. Dieser sollte, genauso wie sein treuer Freizeit- und Arbeitsbegleiter, Charakterstärke und Willensstärke verkörbern. Dann steht einem gutem Team, auch in der Familie, nichts mehr im Wege.

- Ein Leben lang -

"Wer Tiere quält ist unbeseelt und Gottes guter Geist ihm fehlt,

mag noch so vornehm drein er schaun,

man sollte niemals ihm vertraun."

Johann Wolfgang von Goethe